In den späten 60er Jahren reifte auch in Nußdorf der Entschluss, einen Sportverein besser gesagt einen Fußballverein ins Leben zu rufen. Das Bolzen auf Wiesen oder anderen unebenen Plätzen sollte ein Ende haben. Zu jener Zeit, als große Vereine wie die Bayern oder der Club mit dem runden Leder Fußballherz um Fußballherz eroberten, hatten sich 10.November 1968 fußballbegeisterte Nußdorfer Bürger im damaligen Selberdinger Gasthof zur Gründung eines Vereines zusammengefunden.

Leiter der Versammlung waren Bürgermeister Posch, Rektor Gleixner und Pfarrer Schwaiger. Bürgermeister Posch hatte in der Bürgerversammmlung Anfang November 1968 dazu eingeladen und war dabei auf nachhaltiges Interesse gestoßen. Die 45 Anwesenden trugen sich als Gründungsmitglieder ein und wählten aus ihrer Mitte verantwortungsbewußte und im Hinblick auf die bevorstehenden Organisationsaufgaben durchaus als mutig zu bezeichnenden Vereintsträger:

  • 1.Vorstand: Franz Edtmaier
  • 2.Vorstand: Andreas Haberlander
  • Schatzmeister: Peter Posch und Hans Stöger
  • Trainer: Manfred Zopf
  • Jugendtrainer: Heinz Beilhack
  • Schülertrainer: Helmut Waldherr

Nun begab man sich auf die schwierige Suche nach einem geeigneten Grundstück für die Errichtung eines Sportplatzes. Zuletzt war es möglich, in Herbsdorf das Werksgelände der Firma Dürk  für fünf Jahre zu pachten. Training und Spiele fanden zunächst  nur auf einer ganz normalen Wiese statt, die man provisorisch zu einem Fußballplatz hergerichtet hatte, bis dann Ende 1969 überrraschend die jetzige Anlage auf Gemeindegrund  geplant werden konnte.

Das erste Freundschaftsspiel fand in Otting statt: mit Fritz Zopf im Tor und den Feldspielern Peter Purzeller, Heinz Beilhack, Josef Götzinger, Wasti Zopf, Franz Schroll, Kirchleitner, Harti Huber, Johann Götzinger, Simon Edtmaier und Andreas Haberlander. Nach dem dritten Freundschaftsspiel gegen die DJK Traunstein auf dem Platz am Viadukt in Traunstein konnte man in der Zeitung lesen: "Mit 1:0 musste sich die DJK Traunstein der neugegründeten Nußdorfer Elf beugen." 1970 begannen die Nußdorfer den Spielbetrieb in der C-Klasse: das erste Verbandsrundenspiel wurde prompt verloren, das zweite endete bereits unentschieden und das vierte gegen Obing konnte gar gewonnen werden. In der Rückrunde vereitelte die junge Nußdorfer Mannschaft den anscheinend übermächtigen Altenmarktern den möglichen Meistertitel.

Am 24.April 1970 begann man mit der Planierung der neuen vereinseigenen Sportanlage. Über 10000 m³ Erde mußten bewegt werden. Ein Jahr später konnte durch viel Eigenleistung mit dem Bau des Sportheims samt Kleinturnhalle angefangen werden. Nach und nach wurde die Anlage verfeinert und weiter ausgebaut...

 

 

   

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